HANKUMDO
 
Der Weg des Schwertes 
 
 
   
Bei den Hapkido - Meisterschaften 1997 stellte Großmeister MYUNG JAE-NAM erstmalig Hankumdo vor.

Die Handhabung eines Schwertes unter Anwendung des koreanischen Alphabetes.

MYUNG JAE-NAM unterteilte die 24 Zeichen des koreanischen Alphabetes in 5 Basistechniken.

Makki - der Block  Horri Baeki - senkrechter Hieb Chikki Baeki - waagerechter Hieb Chae Gagson Baeki - diagonaler Hieb Chi Lu Ki - der Stich

So kann man an Hand der Zeichen auf einfachem Weg die Handhabung, später auch Verteidigung und Angriff mit dem Schwert erlernen. Man schreibt jedes Zeichen neu mit dem Schwert. Diese Art des Erlernens ist sehr effektiv, man hat einen guten Anhaltspunkt und Schritt für Schritt entsteht aus der Handhabung des Schwertes, ein Verbundensein mit dem Schwert. Ist man erst mit dem Schwert verbunden, beginnt man die lange Tradition des Schwertkampfes, das Kumdo zu begreifen. Äusserlich nimmt man eine aufrechte Körperhaltung an, Oberkörper und Unterarmen entwickeln sich. Innerlich ist man bereit mehr Verantwortung zu tragen und sich nicht vor allem und jedem zu beugen.

Fortgeschrittene verbinden später auch Hankido - Techniken mit dem Hankumdo.
 
         
         
             
             
  Die Koreaner besitzen eine eigene Buchstabenschrift zur Aufzeichnung ihrer Sprache, die im Auftrag des Königs Sejong von einer Gruppe von Gelehrten in den Jahren 1443-1446 ausgearbeitet worden ist. Erst seit Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich die Schrift durch und wird seither han’gul genannt.    

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